Strukturierte Verkabelung

KUPFERNETZWERKE



Die aktuell gängigsten Netzwerktypen sind Netzwerke der Kategorie 6 (nutzbar bis 1000 Mbit/s). Aber die Vergangenheit zeigt das Netzwerke sorgfältig und zukunftsicher geplant werden sollten. Deswegen empfehlen wir Netzwerke der Kategorie 6A (nutzbar bis 10 Gbit/s) zu installieren.

Unser Leistungumfang reicht vom Rohbau bis zum Reinraum (Cleanroom). Eine fachgerechte Installation in allen Abschnitten des sich im Bau befindlichen Objektes ist für uns selbstverständlich.

 

Egal ob in einem Standschrank oder in einem Wandverteiler

 

 Eine saubere und ordnungsgemäße Kabelverlegung, sowie eine fehlerfreie Montage von Datendosen und Patchfeldern sind für uns besonders wichtig! 



LICHTWELLENLEITER



Lichtwellenleiter sind gegenüber Kupferkabel durch geringe Abmaße und Gewicht klar im Vorteil. Außerdem sind sie gegen äußere Störfaktoren (elektrische und magnetische Felder) nicht anfällig, dass bedeutet das die Verlegung dadurch viel einfacher wird als mit Kupferkabel.

Ein Kupferkabel ist auf 100 m Reichweite und 1 Verbindung pro Kabel begrenzt. Wobei ein Lichtwellenleiter eine Reichweite bis zu 40.000 m hat und ist je nach Anzahl der Faser für vielerlei Verbindungen nutzbar ist.

Anwendungsbeispiele

Datenübertragung

Überwachung

Steuerung

Signalübertragung

Verkehrsleittechnik

  

 

Die gängigsten Verbindungsarten sind:
  • Stecker an Faser kleben 
  • Stecker an Faser crimpen
  • Fusionsspleiß, zur Verbindung von zwei Fasern

 

LWL-Spleißkasette

 

Messung und Fehlersuche:

Nach der Montage der Glasfasern muss überprüft werden, ob die Verbindung ordnungsgemäß funktioniert. Dafür werden folgende Messverfahren genutzt:

ODTR-Messung:

  • mit einem OTDR-Messgerät kann die Länge einer Glasfaserstrecke gemessen werden
  • außerdem kann die Dämpfung auf der Strecke gemessen werden, diese wird vom Messgerät berechnet
  • zur Fehlersuche kann das Bild des OTDR-Messgerätes sehr gut verwendet werden, um die schadhafte Stelle zu finden

 

 

Dämpfungsmessung:

  • funktioniert über das Sender-Empfänger-Prinzip
  • eine Lichtquelle, meist ein Laser, sendet ein Signal aus und wird von dem Empfänger dann gemessen
  • dieses Verfahren bestimmt nur die Dämpfung der Leitung

 

Optisch mit einem Laser

  • für eine grobe Fehlersuche wird auf einer Seite der LWL-Strecke ein Laser mit roter oder grüner LED angeschlossen
  • dann kann durch blinken oder Dauerleuchten die Stelle gefunden werden, an der das Kabel beschädigt ist

Optisch per Fiber Mikroskop

  • bei schlechter Dämpfung auf eine LWL-Strecke kann so noch überprüft werden, ob sich auf den Steckern Dreck befindet, der das Lichtausbreitung behindert
 



Revision


Fasern im Einsatz verschmutzen nach einer gewissen Zeit. Je nach Steckzyklen setzen sich feinste Partikel auf der Ferrule ab. Dadurch erhöht sich die Dämpfung und die Übertragungsrate sinkt. Bei einer Überprüfung nach 2 Jahren fällt jede 2te Ferrule wegen Verschmutzung durch.

Diashow

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